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	<title>Belgisches Dubbel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in bierpedia.de</subtitle>
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		<id>https://bierpedia.de/index.php?title=Belgisches_Dubbel&amp;diff=79&amp;oldid=prev</id>
		<title>Support: Die Seite wurde neu angelegt: „= Belgisches Dubbel =  &#039;&#039;&#039;Belgisches Dubbel&#039;&#039;&#039; ist ein klassischer belgischer, obergäriger Bierstil. Das Bier ist meist dunkelrotbraun bis dunkelbraun, malzbetont und besitzt einen moderaten bis höheren Alkoholgehalt.  Typisch für ein Dubbel sind Aromen von &#039;&#039;&#039;Karamell, Brot, dunklen Früchten und Gewürzen&#039;&#039;&#039;. Die charakteristische Fruchtigkeit und Würze entsteht zu einem großen Teil durch die verwendete belgische Hefe.  Dubbel gehört zu de…“</title>
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		<updated>2026-09-07T14:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= Belgisches Dubbel =  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belgisches Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein klassischer belgischer, obergäriger &lt;a href=&quot;/index.php?title=Bierstil&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Bierstil (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Bierstil&lt;/a&gt;. Das Bier ist meist dunkelrotbraun bis dunkelbraun, malzbetont und besitzt einen moderaten bis höheren Alkoholgehalt.  Typisch für ein Dubbel sind Aromen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karamell, Brot, dunklen Früchten und Gewürzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die charakteristische Fruchtigkeit und Würze entsteht zu einem großen Teil durch die verwendete belgische &lt;a href=&quot;/index.php?title=Hefe&quot; title=&quot;Hefe&quot;&gt;Hefe&lt;/a&gt;.  Dubbel gehört zu de…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= Belgisches Dubbel =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belgisches Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein klassischer belgischer, obergäriger [[Bierstil]]. Das Bier ist meist dunkelrotbraun bis dunkelbraun, malzbetont und besitzt einen moderaten bis höheren Alkoholgehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für ein Dubbel sind Aromen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karamell, Brot, dunklen Früchten und Gewürzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die charakteristische Fruchtigkeit und Würze entsteht zu einem großen Teil durch die verwendete belgische [[Hefe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubbel gehört zu den bekannten traditionellen belgischen Kloster- und Abteibieren und ist heute weltweit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Merkmal !! Typische Ausprägung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bierstil || Belgisches Ale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gärung || Obergärig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alkoholgehalt || meist etwa 6–8 % vol.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stammwürze || meist etwa 14–18 °P&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Farbe || Kupferfarben bis dunkelbraun&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erscheinungsbild || Klar bis leicht trüb&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geschmack || Malzbetont, fruchtig, würzig und karamellig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bittere || Niedrig bis moderat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kohlensäure || Mittel bis hoch&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des belgischen Dubbel ist eng mit der Tradition belgischer Klöster und Abteien verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle spielte die Wiederbelebung der traditionellen Trappistenbierproduktion im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Westmalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im 20. Jahrhundert. Dort wurde ein dunkles, kräftiges Bier entwickelt, das später als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde und die Entwicklung des Bierstils maßgeblich beeinflusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Verbreitung belgischer Spezialbiere übernahmen auch andere Brauereien die Bezeichnung „Dubbel“ für vergleichbare dunkle, kräftige obergärige Biere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Bierstil ist daher sowohl mit der belgischen Klosterbiertradition als auch mit der modernen belgischen Braukultur verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „doppelt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name wird traditionell mit der Stärke des Bieres beziehungsweise einer stärkeren Variante eines einfacheren Klosterbieres in Verbindung gebracht. Er bedeutet jedoch nicht, dass ein Dubbel exakt doppelt so stark wie ein anderes Bier ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Dubbel sind im belgischen Biersystem insbesondere die Bezeichnungen [[Belgisches Tripel|Tripel]] und [[Belgisches Quadrupel|Quadrupel]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zutaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Zutaten eines belgischen Dubbels sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
[[Gerstenmalz]]&lt;br /&gt;
[[Hopfen]]&lt;br /&gt;
[[Hefe]]&lt;br /&gt;
gegebenenfalls Farb- und Spezialmalze&lt;br /&gt;
häufig dunkler Kandiszucker oder Kandissirup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein charakteristisches Merkmal vieler Dubbels ist die Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zucker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise dunklem Kandiszucker. Dieser kann zur Erhöhung der Stammwürze beitragen, ohne das Bier im gleichen Maß schwer und süß zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Brauerei und Rezeptur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubbel wird überwiegend mit einer belgischen obergärigen [[Hefe]] vergoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung beginnt mit dem [[Maischen]] des Malzes. Je nach Rezeptur werden verschiedene Malzsorten kombiniert, um die gewünschte Farbe und Malzaromatik zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Läutern]] wird die Würze gekocht und mit [[Hopfen]] versetzt. Häufig wird während des Brauprozesses Zucker oder Kandissirup eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abkühlen wird die Würze mit belgischer obergäriger Hefe vergoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele belgische Dubbels werden anschließend einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaschen- oder Fassnachgärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unterzogen. Dabei kann zusätzlich Kohlensäure entstehen und das Bier weiter ausreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Malz und Zucker ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dunkle Farbe und die charakteristische Malzaromatik entstehen durch eine Kombination verschiedener Malze und gegebenenfalls dunkler Zuckersirupe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Aromen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karamell&lt;br /&gt;
Brotkruste&lt;br /&gt;
Toast&lt;br /&gt;
dunkle Früchte&lt;br /&gt;
Rosinen&lt;br /&gt;
Pflaumen&lt;br /&gt;
leichte Röstnoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunkler Kandiszucker kann außerdem zur Bildung komplexer Farb- und Aromaeindrücke beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Zucker dient dabei nicht lediglich dazu, das Bier süßer zu machen. Ein Teil des Zuckers wird während der Gärung vollständig vergoren und kann dadurch zu einem vergleichsweise trockenen, aber dennoch kräftigen Bier beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belgische Hefe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hefe ist für den Charakter eines Dubbels von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belgische Hefestämme können während der Gärung eine Vielzahl charakteristischer Aromastoffe erzeugen. Dazu gehören fruchtige Ester und phenolische Verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Hefearomen erinnern an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banane&lt;br /&gt;
Pflaume&lt;br /&gt;
Rosine&lt;br /&gt;
Nelke&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;
Gewürze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus Malz, Zucker und Hefearomen macht den charakteristischen Geschmack vieler Dubbels aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschmack und Aroma ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein klassisches Dubbel ist komplex, malzbetont und fruchtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Geschmacks- und Aromaeindrücke sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karamell&lt;br /&gt;
Brot&lt;br /&gt;
Toast&lt;br /&gt;
Rosine&lt;br /&gt;
Pflaume&lt;br /&gt;
dunkle Früchte&lt;br /&gt;
Gewürze&lt;br /&gt;
Nelke&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;
leichte Schokoladennoten&lt;br /&gt;
dezente alkoholische Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des relativ hohen Alkoholgehalts sollte ein gut gebrautes Dubbel nicht ausschließlich alkoholisch wirken. Die Alkoholnote kann vielmehr warm und harmonisch in die Gesamtaromatik eingebunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbe und Aussehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dubbel ist typischerweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kupferfarben, dunkelrotbraun bis dunkelbraun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bier kann je nach Herstellung klar oder leicht trüb erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaum ist meist hellbeige bis cremefarben und kann eine gute Stabilität besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dunkle Farbe entsteht durch die verwendeten Spezial- und Farbmalze sowie gegebenenfalls durch dunkle Zuckersirupe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bittere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hopfenbittere ist bei einem klassischen Dubbel meist relativ niedrig bis moderat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hopfen steht nicht im Vordergrund. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Malzsüße und den kräftigen Körper des Bieres auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aromaprofil wird daher deutlich stärker durch Malz, Hefe und Gärungsprodukte geprägt als durch intensive Hopfenaromen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kohlensäure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubbel besitzt häufig eine mittlere bis hohe Kohlensäure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei einer Flaschen- oder Fassnachgärung kann eine ausgeprägte und feinperlige Kohlensäure entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohlensäure unterstützt die Frische und kann dazu beitragen, dass ein kräftiges Bier trotz seines Alkoholgehalts lebendig wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flaschenreifung und Nachgärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele belgische Dubbels werden nach der Hauptgärung weitergereift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaschengärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird dem Bier vor der Abfüllung eine bestimmte Menge Zucker und gegebenenfalls Hefe zugesetzt. Die Hefe vergärt den Zucker in der verschlossenen Flasche und erzeugt dabei zusätzliches Kohlendioxid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die anschließende Reifung können sich die Aromen weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht jedes Dubbel wird jedoch zwingend auf diese Weise hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dubbel und Abteibier ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abteibier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird häufig für belgische Biere verwendet, die sich stilistisch an der Tradition von Klosterbieren orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dubbel muss jedoch nicht zwangsläufig in einem Kloster gebraut werden. Zahlreiche kommerzielle Brauereien stellen Biere nach diesem Stil her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Dubbel“ beschreibt daher in erster Linie einen Bierstil und nicht automatisch den Produktionsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dubbel und Trappistenbier ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trappistenbier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird nach bestimmten Kriterien innerhalb eines Trappistenklosters beziehungsweise unter dessen Verantwortung hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dubbel kann ein Trappistenbier sein, muss es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Beispiel ist das Dubbel von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westmalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Daneben existieren zahlreiche Dubbels von nicht-trappistischen Brauereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die Begriffe „Dubbel“ und „Trappistenbier“ nicht gleichbedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dubbel, Tripel und Quadrupel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubbel, [[Belgisches Tripel|Tripel]] und [[Belgisches Quadrupel|Quadrupel]] werden häufig gemeinsam mit der belgischen Klosterbiertradition in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bierstil !! Typischer Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Dunkel, malzbetont, fruchtig und würzig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tripel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Heller, kräftig, fruchtig und würzig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quadrupel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Sehr kräftig, dunkel, komplex und häufig stark fruchtig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe stellen keine einfache mathematische Skala dar. Ein Quadrupel ist beispielsweise nicht zwingend exakt doppelt so stark wie ein Dubbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dubbel und Doppelbock ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der ähnlichen Bezeichnungen werden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und [[Doppelbock]] gelegentlich miteinander verwechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Bierstile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Merkmal !! Belgisches Dubbel !! Doppelbock&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Herkunft || Belgien || Deutschland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gärung || Obergärig || Untergärig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typische Farbe || Kupfer bis dunkelbraun || Hellbraun bis sehr dunkel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hefecharakter || Deutlich fruchtig und würzig || Meist deutlich neutraler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Malzcharakter || Karamell, Brot, dunkle Früchte || Malz, Brot, Karamell&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alkohol || meist etwa 6–8 % vol. || meist etwa 7–10 % vol.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Unterschied liegt in der Kombination aus belgischer obergäriger Hefe und dem charakteristischen belgischen Aromaprofil beim Dubbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Servieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubbel wird häufig bei einer Temperatur von etwa &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8–12 °C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell wird belgisches Dubbel häufig in einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kelch- oder Pokalglas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; serviert. Die breite Öffnung unterstützt die Wahrnehmung der komplexen Malz- und Hefearomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei flaschenvergorenen Bieren kann sich Hefe am Flaschenboden absetzen. Je nach Produkt kann das Bier vorsichtig eingeschenkt und die Hefe anschließend separat oder gemeinsam mit dem Bier ins Glas gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Speisenbegleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftige und komplexe Aromatik macht Dubbel zu einem vielseitigen Begleiter für herzhafte Speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geeignet sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rinderschmorgerichte&lt;br /&gt;
Wild&lt;br /&gt;
kräftige Fleischgerichte&lt;br /&gt;
Ente&lt;br /&gt;
gereifter Käse&lt;br /&gt;
würzige Eintöpfe&lt;br /&gt;
karamellisierte Speisen&lt;br /&gt;
Desserts mit Schokolade&lt;br /&gt;
Desserts mit Trockenfrüchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fruchtigen und karamelligen Noten können besonders gut mit kräftigen oder leicht süßlichen Speisen harmonieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Dubbels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Vertretern des Bierstils gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westmalle Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – klassischer belgischer Trappistenvertreter&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chimay Rouge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Première&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – bekanntes belgisches Trappistenbier mit Dubbel-Charakter&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rochefort 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – kräftiges belgisches Trappistenbier&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Trappe Dubbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – niederländisches Trappistenbier nach belgischer Tradition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Biere dienen als Beispiele für die stilistische Familie. Rezepturen und Produktbezeichnungen können sich im Laufe der Zeit verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubbel ist heute nicht nur in Belgien verbreitet. Der Bierstil wird von Brauereien in zahlreichen Ländern gebraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Craft-Brauereien greifen auf traditionelle belgische Hefen und Rezepturen zurück und entwickeln eigene Interpretationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei können Unterschiede bei Alkoholgehalt, Farbe, Gewürzeinsatz und Süße auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Belgisches Bier]]&lt;br /&gt;
[[Belgisches Tripel]]&lt;br /&gt;
[[Belgisches Quadrupel]]&lt;br /&gt;
[[Trappistenbier]]&lt;br /&gt;
[[Abteibier]]&lt;br /&gt;
[[Belgisches Witbier]]&lt;br /&gt;
[[Bierstile]]&lt;br /&gt;
[[Obergäriges Bier]]&lt;br /&gt;
[[Hefe]]&lt;br /&gt;
[[Maischen]]&lt;br /&gt;
[[Brauverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Doppelbock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachliteratur über belgische Bierstile&lt;br /&gt;
Literatur zur belgischen Bier- und Klostergeschichte&lt;br /&gt;
Fachliteratur über obergärige Hefen&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen zu Brauverfahren und Bierstilklassifikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bierstil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgisches Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obergäriges Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abteibier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trappistenbier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bierkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
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